ABGESAGT: Weihnachtsmarkt im Kultur-Stadl Wörleschwang vom 17. bis 19.12.2021

Foto: Kultur-Stadl Wörleschwang
Foto: Kultur-Stadl Wörleschwang

 

Am vierten Adventwochenende tauchen wir Stadl und Hof in vorweihnachtlichen Zauber.

 

Im Stadl werden verschiedene Kunsthandwerker und Künstler Ihre Waren ausstellen und zum Kauf anbieten. Das Angebot wird auch in diesem Jahr wieder vielfältig und interessant sein, sodass für Jeden etwas dabei ist.

 

Im Hof bereiten Ihnen 3 Marktstände kulinarische Genüsse: frische Rostbratwürste, Crêpes mit allerlei süßem Belag sowie wohlschmeckender Winzer-Glühwein mit Bratapfel-Likör oder Aperol verfeinert lassen kaum noch Wünsche offen.

 

An der mit Holzfeuer beheizten „Feuertheke“ lässt es sich auch bei niedrigsten Temperaturen gut aushalten.

 

Die Markt-Zeiten sind:


Freitag, den 17.12.2021 von 16:00 – 22:00 Uhr

 

Samstag, den 18.12.2021 von 16:00 – 22:00 Uhr

 

Sonntag, den 19.12.2021 von 14:00 – 20:00 Uhr

 

Das Stadl-Team freut sich auf Ihren Besuch und Uli Karg, die auf ihrem Stand ansprechende Karten für jeden Anlass, ausgesuchte Geschenkartikel und ihr Buch aus eigener Feder, sowie Anthologien des Autorenclub Donau-Ries anbieten wird.

 



Abgesagt:





Fotos von meinem Autorenkollegen Harald Metz


Ab 13 Uhr werde ich in Monheim dabei sein und aus eigenen Werken lesen:




Neues Buch vom Autorenclub Donau-Ries 2021 herausgegeben:


 

Die Kurzgeschichtensammlung enthält u. a. drei Titel von mir:

 

Ferien in den 60er Jahren

Ein Spätsommerabend

Goldener Oktober

 

ISBN: 9783753497211

8,90 €

Kaufen Sie gerne über den örtlichen Buchhandel oder bei BoD

 

 


Juni 2021: Umzug nach Diedorf


 

Nach zwanzig Jahren in Thierhaupten habe ich ein neues Nest gesucht und bin wieder näher an meine Heimatstadt Augsburg gerückt, back to the roots, und Richtung Süden. 

 

  

Uli Karg

 

Bgm.-Grüner-Str. 3

 

86420 Diedorf

 

ulrike.karg@vodafone.de

 

 

Geodaten von Diedorf:

Breitengrad: 48.3553

 

Längengrad: 10.7840

 

48° 21‘ 19.08 N 10° 47‘ 2.4 E

 

 

 

Entfernungen:

 

zum Äquator zirka 5383 Km

 

zum Nordpol rund 4636 Km

 

zum Südpol etwa 15402 Km

 

Höhenlage: 485 m

 

 

 

Ich freue mich sehr über Post.

 


Pressebericht Rieser Nachrichten 06.04.2021:


Schülergeschichten aus Megesheim

 

März 2021:

Ein Kurzgeschichtenwettbewerb hält die Grundschulkinder aus Megesheim derzeit in Atem. Alles begann am 20. November 2020, dem bundesweiten Vorlesetag. Mitglieder vom Autorenclub Donau-Ries besuchten auf Einladung der Rektorin Andrea Glaß die Grundschule Megesheim und trugen in den vier Klassen eigene Kurzgeschichten vor. Dabei wurden die Schülerinnen und Schüler mit einbezogen und diskutierten mit, eine willkommene Abwechslung im Schulalltag. Der Spaß kam auf beiden Seiten nicht zu kurz und viele Kinder signalisierten, selbst gerne zu schreiben. Darum lobten die Autoren über die Jahreswende einen Schreibwettbewerb aus. 17 Ergebnisse übergab Rektorin Andrea Glaß Johann Enderle vom Autorenclub Donau-Ries. Eine fünfköpfige Autoren-Jury widmet sich jetzt der Bewertung. Doch schon die erste Durchsicht verdeutlichte: In dieser schwierigen Zeit mit Homeschooling und Isolation von den Freunden brachte die Kreativität der Kinder Geschichten zum Vorschein, die man so nicht erwarten konnte. Sie hatten mit Hingabe ihre sprudelnden Gedanken in Worte gefasst und den Leser in ihre Welt eingeladen. Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Die Jury vom Autorenclub Donau-Ries wird es nicht einfach haben, die besten Geschichten auszuwählen. Es bleibt spannend.                                                            Uli Karg


Pressebericht AZ: AKTION 27.11.2020        Literatur hautnah – und trotzdem auf Abstand


Die Autorin und Journalistin Petra Plaum las in der zweiten Klasse amüsante Kurzgeschichten vor.                                               Bild: Andrea Glaß
Die Autorin und Journalistin Petra Plaum las in der zweiten Klasse amüsante Kurzgeschichten vor. Bild: Andrea Glaß

Der bundesweite Vorlesetag findet an vielen Schulen statt. Was sich der Autorenclub dazu einfallen lässt:

 

Kinder sitzen konzentriert in den Klassenzimmern und lauschen gebannt den Geschichten, die ein Vorleser mitgebracht hat. Sie tauchen ein in Fantasiewelten, bibbern mit den Helden spannender Detektivgeschichten mit oder lachen über humorvolle Beiträge. Zu beobachten war dieses Szenario jetzt in vielen Schulen im gesamten Landkreis. Schon seit 2004 gibt es jeweils im November den bundesweiten Vorlesetag. Er gilt als Deutschlands größtes Lesefest. Ziel ist es, Kinder und Erwachsene für Geschichten zu begeistern.

 

In der Grundschule Megesheim gab es aus diesem Anlass besondere Gäste: Hobby-Schriftsteller lasen den Kindern aus ihren eigenen Büchern vor. Rektorin Andrea Glaß begrüßte vier Mitglieder des Autorenclubs Donau-Ries, die den Mädchen und Buben trotz gebotener Corona-Einschränkungen einen vergnüglichen und lehrreichen Vormittag boten.

 

Autorin Uli Karg aus Thierhaupten hatte für die Erstklässler die Geschichte „Die Schiefertafel“ dabei. Dass die Schiefertafel unglücklicherweise zerbrach und das Kind deshalb von der Lehrerin eine Strafarbeit erhielt, empfanden die Schüler als zutiefst ungerecht. Die mitgebrachte Tafel und der Griffel veranschaulichten, wie Schule früher ablief. Nach „Freddy Frosch“, einer Erzählung über eine Freundschaft, folgte „Ein besonderes Weihnachtsgeschenk“. Diese Geschichte gefiel den Kindern am besten, denn auch sie basteln im Advent gerne für ihre Liebsten.

 

In der zweiten Klasse las Journalistin und Autorin Petra Plaum aus Donauwörth drei Kurzgeschichten: In „Schlaflos auf Mallorca“ fiel ein Urlaub ins Wasser, und die Familie erkannte schließlich, dass es zu Hause doch am schönsten ist. In der Geschichte „Aufregung beim Schulschwimmen“ konnten sich die Schüler genauso mit den Hauptpersonen identifizieren wie bei der lustigen Erzählung über eine verrückte Erstkommunion. Petra Plaum gelang es, die Kinder zu fesseln und sogar zu eigenen Werken zu inspirieren.

 

Günter Schäfer (Reimlingen) ist mit seinen Kinderbüchern und Lokalkrimis im Donau-Ries kein Unbekannter. Sein Krimi „Die Tote vom Mangoldfelsen“ ist ein Bestseller. In der dritten Klasse las er aus seinem Buch „Emmili ist da“ eine Geschichte um echte Freundschaft und wahre Werte vor. Im Anschluss löcherten ihn die Kinder mit Fragen nach seinem Alter, seinem Hauptberuf oder wie es eigentlich ist, ein Buch zu schreiben. Sie waren verblüfft, als sie hörten, dass er manchmal mitten in der Nacht aufsteht, um an seinen Geschichten weiterzuarbeiten.

 

Der in Monheim beheimatete Autor Johann Enderle kam mit den Viertklässlern schnell über das Leben auf dem Bauernhof und insbesondere über Katzen ins Gespräch. Schließlich ging es in seiner Geschichte „Ein kleines Missverständnis“ um Erlebnisse aus seiner eigenen Kindheit. Mit der „kälbernden“ Katze hatte er die Lacher auf seiner Seite. Zu „Rotkäppchen und die sieben Gegeißelten“ wurde er von seiner Nichte animiert, verriet der Autor. Die Kinder waren von diesem verdrehten Märchen so begeistert, dass sie beschlossen, sich auch eines auszudenken.

 

Fazit: Ein rundum gelungener Lesevormittag mit Autoren „zum Anfassen“, die in ihren Geschichten stets den Heimatbezug herstellten, die Kinder in ihren Bann zogen und sie dazu anregten, eigene Geschichten zu schreiben. Einige Schüler gingen auf ihre „Schriftstellerkollegen“ zu und erzählten von ihren eigenen Buchprojekten. Der Autorenclub Donau-Ries sollte sich also keine allzu großen Sorgen um den Nachwuchs machen. (dz)


Wegen der abgesagten Dezemberlesung im Café Käferlein hier die Kurzgeschichte: 

 

Das rote Sofa

von Uli Karg ©

 

Es war eine kühle, dunkle Nacht. Wolken hatten sich vor den Sichelmond geschoben. Martha öffnete einen Flügel ihres Fensters und sah vom zweiten Stock nochmals hinunter auf die Straße. Die Gaslaterne goss gleisendes Licht in die Hofeinfahrt. Dort stand es immer noch, das rote Sofa. Und er saß auch immer noch darauf.

Marthas junge Nachbarin war heute ausgezogen, eine Woche vor Weihnachten. Beide pflegten nur wenig Kontakt, aber die alte Dame mochte deren freundliche, hilfsbereite und gutmütige Art.

Da saß er also immer noch, seit Stunden. Unbeweglich. Er hatte die junge Frau ausgenutzt, bestohlen, betrogen und war nun aufgeflogen. „Recht so! Den Schmarotzer hätte sie schon viel früher rauswerfen sollen, meinst du nicht auch, Erwin?“ Ohne wirklich eine Antwort zu erwarten fragte Martha ihren Kater, der neugierig neben ihr das Häkelkissen auf der Fensterbank belegt hatte und ebenfalls nach unten sah. Als alleinstehende Witwe sprach sie mit Erwin wie mit einem Menschen.

„Sofa oder Klavier? Beides passt nicht in den Laster“, hatte der Umzugshelfer die junge Frau gefragt.

„Kannst es haben!“, sagte sie zu dem soeben entsorgten Freund, deutete auf das rote Sofa und fuhr mit Klavier und Möbelpackern los.

 

„Er sitzt dort schon stundenlang neben seinen zwei Plastiktaschen und starrt vor sich ins Leere. Er kann es immer noch nicht fassen, dass sie ihn jetzt durchschaut und vor die Tür gesetzt hat. Dieser überhebliche, von sich selbst eingenommene Egoist, der nur seinen Vorteil sucht und sich für unwiderstehlich hält“, erklärte Martha ihrem Kater.

Der Aufgeflogene, Verlassene, Rausgeworfene grübelte. Fassungslos, wohnungslos, trostlos, aussichtslos? Nein! Er hatte stets mehrere Eisen im Feuer. Morgen würde er es bei der katholischen Witwe mit dem großen Bungalow am Stadtrand versuchen. Der attraktiven, gut situierten Dame mittleren Alters hatte er mal einen Gefallen erwiesen. Jetzt war er schließlich auf Herbergssuche, so kurz vor Weihnachten, und erwartete Mitleid und christliche Nächstenliebe. Nach dem gefassten Entschluss legte er sich hin, warf den Mantel über sich und schlief irgendwann ein.

Am nächsten Morgen schreckte ihn kalte Winterluft aus dem Schlaf. Er rieb sich die Augen, wischte den gefrorenen Atem vom Mantel und strich übers Gesicht. Siegessicher machte er sich mit seiner wenigen Habe auf den Weg zu Witwe Schulte. Verwundert musste er feststellen, dass neben ihrem schwarzen Porsche Cayenne ein Audi Q7 3.0 TDI Ultra in der Auffahrt stand, im Carport ein nagelneuer Pferdeanhänger. Da hatte sich wohl einiges geändert seit seinem letzten Besuch. Er setzte sein bekannt betörendes Lächeln auf und klingelte erwartungsvoll.

Ein äußerst attraktiver, älterer Herr in Burberry-Pullover und seidenem Halstuch öffnete die Haustür einen Spalt und besah sich den verdatterten Ankömmling.

„Sie wünschen?“, fragte er höflich.

„Ja, äh, ich äh, ich wollte Frau Schulte fragen, ob ich, äh, es ist ja bald Weihnachten und …“, stotterte er, „und ich brauche dringend eine Bleibe und hab mir gedacht, Frau Schulte würde mich …“

„Schatz, wer ist denn an der Tür?“ Ihre Stimme drang nach draußen.

„Nur ein Landstreicher, meine Liebste.“

Wieder zum Bittsteller gewandt, erklärte er: „Wir sind hier nicht in Bethlehem, mein Herr. Guten Tag.“

Die Tür fiel mit einem satten Ton ins Schloss wie ein Ausrufezeichen. Sein Asylantrag war kläglich abgelehnt worden.

Fassungslos nahm er seine Taschen und verließ das Anwesen. Alle weiteren Versuche bei potenziellen Herbergsmüttern verliefen ebenfalls ohne das erhoffte Ergebnis. Er konnte kaum fassen, wie ihm geschah, ihm!

Als der Abend hereinbrach, wärmte er sich in einem Fastfood-Tempel auf und verschlang ohne Genuss einige Burger. Diese Nacht verbrachte er notgedrungen nochmal auf dem roten Sofa, das immer noch dort stand. Er würde es morgen einfach stehen lassen mit einem Zettel drauf: ÜBRIG.

Wirre Träume malträtierten sein Gehirn. Er war umringt von allen Damen, die er in seinem bisherigen Leben betrogen hatte und wurde hämisch ausgelacht, verspottet, erniedrigt, bis er winselnd auf Knien um Gnade bettelte und sich wand wie eine Schlange im heißen Sand. Es war heiß, unerträglich heiß, stank nach Schwefel und anderen unangenehmen Gerüchen. Die Frauen tanzten wild kreischend um ihn herum und stachen mit spitzen Fingernägeln auf ihn ein. Dann erschien Luzifer höchstpersönlich und führte die Polonaise an. Der Kreis zog sich immer enger um ihn. Er bekam Platzangst und hielt sich die Ohren zu, als der Teufel ihm seine Schandtaten an den Kopf schrie. „Du bist in Hölle sieben und wirst büßen, büßen, büßen für alles, was du diesen gutmütigen Frauen angetan hast. Und das wird dauern bei deinem Strafregister!“ Die wild Tanzenden sangen wie hypnotisiert immer wieder den Refrain des bekannten Schlagers “Hölle, Hölle, Hölle, büßen, büßen, büßen.“ Sein Kopf schien zu zerplatzen. Er wachte auf.

Trotz der morgendlichen Kälte war er durchgeschwitzt. Dieser Traum hatte ihn wachgerüttelt und ihm vor Augen geführt, dass sein Leben so nicht weitergehen konnte. Er musste etwas ändern.

Mit beiden Taschen machte er sich auf den Weg zur städtischen Männerunterkunft und bat um Einlass. „Ich brauche dringend eine Bleibe, zumindest über Weihnachten. Kann helfen, habe Koch gelernt und will mir Arbeit suchen. Und – kann ein rotes Sofa anbieten. Könnten Sie hier bestimmt brauchen. Es steht in der Einfahrt Bäckergasse 7 mit einem Zettel drauf: ÜBRIG.“


Und wer lieber vorgelesen bekommen und entspannt zuhören will,

besucht die Website von B+Erlebnisort Blossenau.

Ihr findet den Link bei mir im Anhang.

 


Auf Grund der aktuellen Situation haben wir vom Autorenclub Donau-Ries entschieden, die bis zum Jahresende 2020 geplanten Lesungen unserer Mitglieder abzusagen. Es gebietet die Verantwortung gegenüber unseren Mitmenschen, sie und uns selbst zu schützen.

Zu gegebener Zeit werden wir die Veranstaltungen nachholen, wenn uns das wieder gestattet ist. Natürlich werden wir die neuen Termine bekanntgeben. 


Geplante Lesetermine:



Foto: Stadt Harburg
Foto: Stadt Harburg

Das Bildungswerk Stadt Harburg veranstaltet in Kooperation mit dem Autorenclub Donau-Ries:

Autorenlesung mit Uli Karg

09.12.2020 im Café Käferlein, Marktplatz 3, 86655 Harburg

 

Was hat ein rotes Sofa mit der Vorweihnachtszeit zu tun?

Sie hören Dezembergeschichten:

- Das rote Sofa

- Josef fehlt

- Die Weihnachtswette

 

Beginn 18 Uhr

Eintritt 3,00 € an der Abendkasse

Die Corona-Vorschriften sind zu beachten.

Anmeldung online beim Bildungswerk Stadt Harburg oder telefonisch bei Frau Prestle 09080 / 9699-11

 


26.10.2020 Nördlingen und das Ries: Leseherbst


Mein Beitrag zum Leseherbst.
Mein Beitrag zum Leseherbst.

Zurückliegende Lesungen:


30.09.2020    Augsburger Allgemeine



So war es in Thierhaupten:


© CreativDesigns
© CreativDesigns

 

 

"Buch trifft Musik"

 

Open-Air-Lesung auf der Mühlenwiese des Klostermühlenmuseums Thierhaupten

 

am Freitag, 11. September 2020 ab 18.30 Uhr (Einlass 17.30 Uhr)

 

mit den Autorinnen Gabriele Walter, Nördlingen und Uli Karg, Thierhaupten.

Für die passende musikalische Untermalung sorgt der Neukirchner

Mike Cook mit seiner Gitarre.

 

 

 

 

Über die Autorinnen:

 

Gabriele Walter ist 1954 in Schwäbisch Gmünd aufgewachsen. Seit 1981 lebt sie in Nördlingen. Ihre Romane handeln von der Liebe, die stets geheimnisvoll und zuweilen sogar gefährlich sein kann, von Schicksalen, wie sie uns täglich begegnen, und mystischen Ereignissen, die unser Verstand mitunter nur schwer erklären kann. Es geht jedoch immer um Frauenschicksale – starke, schwache, träumende, liebende und mit dem Schicksal hadernde Frauen.

 

Uli Karg wurde 1952 in Augsburg geboren und wohnt seit 2001 in Thierhaupten. Ihr Erstlingswerk „Ein falsches Vogelkind“ enthält eine Sammlung von Kurzgeschichten. Erlebte oder erfundene Begebenheiten von damals und heute, die von Liebe, Enttäuschung, Spannung und Humor erzählen, möchten den Leser unterhalten. Im Anschluss stellen die Autorinnen ihre Bücher vor, verkaufen und signieren sie auch. Beide Autorinnen sind Mitglieder im Autorenclub Donau-Ries.

 

Infos zur Veranstaltung:

 

- Einlass 17.30 Uhr, Beginn 18:30 Uhr, Dauer ca. 2 Stunden mit Pause und Getränkeverkauf

- Zuhörerinnen und Zuhörer bringen eigene Sitzgelegenheiten auf die Mühlenwiese mit. Jeder sorgt selbständig für die Einhaltung des vorgeschriebenen Mindestabstandes. In stärker frequentierten Bereichen sind Mund-Naseabdeckungen empfohlen. Desinfektionsmittel stehen am Einlass zur Verfügung. Adressen zur Kontaktverfolgung müssen notiert werden.

- Parkplätze sind direkt am Museum nicht vorhanden, empfehlenswert ist z. B. der Parkplatz am Kloster Thierhaupten

- Kein Eintritt, über Hutspenden freuen sich die Akteure.

- bei schlechtem Wetter wird die Veranstaltung auf Freitag, den 18. September 2020 verschoben.

- Kontakt: Tel. 08271-5349 oder 0171-1163647 (Klostermühlenmuseum), keine Anmeldung nötig.

 

 Klostermühlenmuseum Thierhaupten

Franzengasse 21

86672 Thierhaupten

Tel. 08271-5349

Mail: info@klostermuehlenmuseum.de

Web: www.klostermuehlenmuseum.de


08.08.2020   Donauwörther Zeitung: Lesesommer


Veranstaltungen mit lieben Freunden

08.03.2020   Kultur-Stadl Wörleschwang: Buch trifft Musik

Von links: Petra Plaum, Irene Hülsermann, Uli Karg, Stefano Messina.

 

Wir Autorinnen lasen Werke aus unseren Büchern und wurden musikalisch begleitet vom Singer-Songwriter Stefano Messina. Seine Darbietungen auf deutsch und italienisch brachten Abwechslung für Augen und Ohren zu unseren Geschichten. Die Gäste konnten einen Abend mit Literatur und Musik erleben und wir freuten uns über den Beifall. Am Ende der Lesungen signierten wir unsere Bücher und führten angeregte Gespräche mit den Zuhörern. 

 

Am nächsten Tag musste der Kultur-Stadl wegen der Corona-Auflagen geschlossen werden.

Das "Literarische Frühstück" im Waldcafé Blankenburg sagten wir zu unserem Bedauern ab.


08.02.2020   Donauwörther Zeitung:


01.02.2020   Stadtbibliothek Donauwörth

Foto: Jonas Reinhard
Foto: Jonas Reinhard

 

 

Frau Evelyn Leippert-Kutzner, Leiterin der Stadtbibliothek, hatte uns Mitgliedern des Autorenclub Donau-Ries angeboten, jeweils am 1. Samstag des Monats in den Räumen im Obergeschoß des Stadtkommandantenhauses Lesungen zu veranstalten.

 

Ich durfte den Anfang machen und die Zuhörer nach ihrem Einkaufsbummel mit Blick über die Dächer der Innenstadt bei Kaffee und Brezen unterhalten.

 

Geplant war, die Serie fortzusetzen. Leider ließ das die Corona-Situation nicht mehr zu.

Wir freuen uns, wenn es wieder gestattet sein wird.

 

 

 


04.12.2019   Bürgerhaus Ortlfingen,  Ehingen

Ich wurde gefragt, ob ich eine Lesung beim Seniorennachmittag bei Kaffee und Kuchen machen würde. Natürlich, sehr gerne. Da brauchte ich nicht zu überlegen. Einen befreundeten Musiker, Peter Swoboda, konnte ich dafür ebenfalls gewinnen. Er ist sehr vielseitig und kam mit Gitarre und Zither dazu. Die Organisatorinnen warteten mit köstlichen Kuchenkreationen auf. Kurzgeschichten aus der Kindheit und Mundartgedichte kamen beim Publikum gut an und wurden mit Beifall belohnt. Dankbare Menschen erlebten ein paar unterhaltsame Stunden. Mir hat es genauso Freude gemacht, dazu beitragen zu können und bin dazu jederzeit wieder bereit.                      


02.12.2019   Literaturcafé Holheim bei Nördlingen

Foto: Harald Metz
Foto: Harald Metz

 

 

 

 

Die Lesung fand in der Vorweihnachtszeit statt. Also suchte ich dafür  passende Dezembergeschichten aus, die dazu passten. Davon konnte ich einige anbieten. Ich beendete die Lesung mit einem Mundartgedicht und wurde letztendlich mit Beifall belohnt. Signierte Bücher gingen über den Tisch, als Geschenk für liebe Mitmenschen oder für sich selbst.

 

Es war ein rundum gelungener Leseabend für Gäste und auch für mich.


27.11.2019   Tierarztpraxis Dr. Schnizer, Donauwörth

10.12.2019

Geschichten, Gedichte und Romane fließen aus den Federn der fünf Autorinnen (von links) Henrike Straub, Friederike Rieger, Uli Karg, Gabriele Walter und Sonja Strobel.                                                                                                                                          Text und Foto: Petra Plaum

 

Kater, Käfer und gute, alte Zeit

Autorinnen mit tierischen Geschichten in Tierarztpraxis Man nehme: fünf Autorinnen, den Wartebereich einer Tierarztpraxis und zwei Dutzend Literaturfreunde. Diese Rezeptur machte jetzt einen unterhaltsamen Kulturtermin, passend zum Motto: „Ein tierisches Vergnügen“.

 

Die Autorinnen Uli Karg, Friederike Rieger, Henrike Straub, Sonja Strobel und Gabriele Walter verfassen Kurzgeschichten und Romane, engagieren sich im Autorenclub Donau-Ries und haben viele Fans von fern und nah gewonnen. Für eine Lesung mit Tiergeschichten der fünf öffnete der Veterinär Dr. Georg Schnizer gerne seine Praxis.


12.07.2019   Café Wort.Schatz  Neuburg

Freitag, 12. Juli 2019, 19 Uhr im Café Wort.Schatz Neuburg an der Donau

 

Worte erzeugen Bilder im Kopf

Lesung mit dem Autorinnentrio Petra Plaum, Ulrike Karg und Irene Hülsermann

 

Die Journalistin Petra Plaum, geboren im badischen Pforzheim, war bereits in 35 Ländern unterwegs. 2001 wurde sie in Donauwörth sesshaft. Sie ist als Medizinjournalistin, Texterin und Dozentin erfolgreich. Mit Lucinde Hutzenlaub und Hendrik Lambertus verfasste sie den Eltern-Ratgeber „Die beste Schule für mein Kind“. In Eigenregie brachte sie die Kurzgeschichtensammlung „Punktlandung“ heraus und zahlreiche Kurzgeschichten von ihr finden sich in Anthologien von Heike Abidi und Anja Koeseling (z. B. „Urlaubstrauma“, „Schlachtfeld Klassentreffen“). Lesungen empfindet sie als wunderbares Kontrastprogramm zum Schreiben im stillen Kämmerchen, das freilich so still gar nicht immer ist, schließlich hat sie drei Teenager-Töchter und zwei freche Kater.

Uli Karg, gebürtige Augsburgerin, seit einigen Jahren mit Mann und Katze im nördlichen Landkreis ansässig, lernte zunächst einen technischen Beruf und war viele Jahre im Außendienst tätig. Im Alter von 40 Jahren zwangen sie gesundheitliche Gründe zur Umorientierung. Sie fand eine neue Berufung beim Küchen planen, was sie bis zum Rentenbeginn mit Begeisterung tat. Die neu gewonnene Freizeit nutzt sie jetzt zum Schreiben von Geschichten in Anthologien und freut sich über ihr eigenes Erstlingswerk „Ein falsches Vogelkind“ und andere Geschichten, die von damals und heute erzählen.

Irene Hülsermann, geboren in Sonthofen, aufgewachsen in Starnberg, zweijähriges Intermezzo in Rom, lebt seit 22 Jahren gemeinsam mit ihrem Mann, zwei Kindern und Kater in Donauwörth und hat noch immer nicht genug. Nach einem abwechslungsreichen Berufsleben schreibt sie als freibe-rufliche Journalistin für die Donauwörther Zeitung und weitere verschiedene Magazine. Nach der Veröffentlichung ihres Kurzgeschichtenbuches „Sehnsucht nach Rom und Heimweh nach Bayern“, dem Roman „Reise ihres Lebens“ und ihrem neuen Kurzgeschichtenbuch „Glück sieht jeder anders“ geht sie auf LeseTour, allein oder mit schreibenden Freundinnen, mit oder ohne musikalische Begleitung.

 

Text: PP


Facebook:

Stefanie Guim Marcé empfiehlt Café Wort.Schatz.

 

Ich bin Fan. Fan von drei wunderbaren Autorinnen, die gestern Abend im wunderschönen Neuburg an der Donau den Saal im Café Wort.Schatz gerockt haben. Petra Plaum und Irene Hülsermann habe ich schon mehrfach in Lesungen erlebt, bei Uli Karg war es eine Premiere - und eine schöne.

Wer Literatur und insbesondere Kurzgeschichten mag, war bei dieser Veranstaltung bestens aufgehoben. Die Autorinnen entführten uns literarisch größtenteils heiter, aber hin und wieder auch ernst, quer durch Europa und verschiedene Zeiten - von den Erlebnissen eines deutschen Soldaten während des zweiten Weltkriegs in Italien über das Deutschland der 60er Jahre bis hin zu einem fiktiven Klassentreffen in Irland. Das waren nur einige der liebevoll ausgesuchten Kurzgeschichten für diesen Abend. Das Publikum honorierte insbesondere die vergnüglichen Geschichten mit Lachern an der richtigen Stelle. Ich habe mich - nicht als Einzige - sehr gut unterhalten gefühlt. Vergnügen pur, das beschreibt diesen wunderbaren Abend sehr gut.

Mein Dank gilt Petra, Irene und Uli. Danke, dass Ihr uns einen Abend aus dem Alltag geholt und so wunderbar unterhalten habt.

Danke für Eure Geschichten, die alten wie die neu entdeckten, und dafür, dass Ihr Euer wunderbares Talent mit uns geteilt habt.

Mein Fazit: Ich bin ganz sicher nicht das letzte Mal dabei gewesen und freue mich jetzt schon auf die nächste Lesung mit Euch!

Sechs von fünf Punkten! ******

P.S. Wen es nach Neuburg/Donau verschlägt, sollte unbedingt im Café Wort.Schatz direkt an der Donau einen Zwischenstopp einlegen. In diesen Sinne einen herzlichen Dank an die sympathische Inhaberin Hedwig Eser.


05.05.2019   Straß: Kunst im Park

 

Von wegen: Blütenlicht und Himmelsduft!

 

Brrrrrr, es war kalt und windig in diesem Jahr.

Aber - ich hatte Helferinnen. Henrike Straub und Hannelore Seidel arbeiteten trotz kalter Hände fleißig mit, den Stand zu dekorieren und den Büchertisch aufzubauen. Nachmittags bekamen wir Unterstützung von weiteren Clubmitgliedern. 

 

Das Datum fiel leider auf einen Tag mit parallel laufenden Terminen: Erstkommunion am Ort und eine weitere Veranstaltung in Monheim, wo einige unserer Mitglieder des Autorenclub Donau-Ries Standdienst machten. Trotzdem waren wir standhaft und harrten aus, obwohl wenig Besucher den Weg in den Park fanden. Die Kollegen in Monheim meldeten sogar Schneefall! Wer hat wohl die Suppe nicht aufgegessen?

 

Immerhin hatten wir in Straß Spaß zusammen.

 


01.10.2018   Literaturcafé in Nördlingen-Holheim

Plakat: Harald Metz
Plakat: Harald Metz

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Lesung war gut besucht und meine Geschichten sind  angekommen. 

Danke an alle, die gekommen waren, um zu lauschen und für die Unterstützung meines Fan-Clubs vom Autorenclub Donau-Ries.

 

 

 


06.05.2018   Kunst im Park in Straß

Foto: Harald Metz
Foto: Harald Metz
Foto: Hamp
Foto: Hamp

Kunst im Park Veranstaltung im Straßer Schlosspark begeistert mit insgesamt 34 Ausstellern

 

Straß (DK) Der Burgheimer Ortsteil Straß hat einen schönen Platz mit Parkcharakter. Seit dessen Erneuerung veranstaltet die Stiftung St. Johannes jährlich die Ausstellung "Kunst im Park" - am vergangenen Sonntag bereits zum vierten Mal.

In den Landkreisen Neuburg-Schrobenhausen und Donau-Ries waren die Plätze für die Aussteller öffentlich ausgeschrieben. Ein Aufruf, dem 34 Künstler und Gruppen vor allem aus der weiteren Umgebung folgten. Das Spektrum war breit gefächert. An den Ständen boten Maler, Holzschnitzer, Keramik- und Metallkünstler ihre Produkte an, man konnte Schmuck und Genähtes kaufen und einiges mehr.

Der Autorenclub Donau-Ries war mit einigen seiner Schriftsteller vertreten. Und man konnte sich darüber informieren, wie bei der Stiftung St. Johannes, die in Straß ein Senioren- und Pflegeheim betreibt, die Einbeziehung von kranken, von alten und betreuungsbedürftigen Menschen in die Gesamtgesellschaft abläuft. Auch an Essen und Getränken fehlte es nicht. Dafür gab es ein Gastronomiezelt und Tische und Bänke im Freien.                                                                                                                                                                     Auszug vom Donau-Kurier


Bericht aus Donau-Ries-Aktuell:

„Blütenlicht und Himmelsduft“ - so hieß das Motto der Veranstaltung „Kunst im Park - Eine sinnliche Kunstreise durch den Frühling“ am ersten Maisonntag im Generationenpark Schloss Straß.

 

Straß/Marxheim - Das jährliche Event der „Stiftung Sankt Johannes“ fand heuer zum vierten Mal, nicht wie gewohnt im Oktober, sondern wetterbedingt im Frühling statt. Eine Entscheidung, die der Ausstellung, hohe Besucherzahlen bescherte. Und jeder kam auf seine Kosten. Die Kinder waren eingeladen, Stockbrot über offenem Feuer zu backen, Muttertags-Karten zu basteln, Mensch-ärgere-dich-nicht mit lebensgroßen Figuren auf der Wiese zu spielen, zu töpfern oder sich im Geschichtenbuch zu verewigen. Ob Schmuck aus brasilianischem Goldgras, Floristik und liebevoll bepflanze Kunstwerke für den Garten, Malerei, Bildhauerei, gestrickte, geklöppelte oder gehäkelte Handarbeiten, Literatur, Tanz, Musik, jeder war eingeladen sich auf die bunte Reise zu begeben. Über 30 regionale Aussteller präsentierten ihre liebevoll gestalteten Handarbeiten.

Kunst und Unterhaltung

Die Kunstmeile lud nicht nur zum Flanieren ein, auch für Unterhaltung und das leibliche Wohl wurde bestens gesorgt. Ein großes Gastronomiezelt bot kulinarische Speisen und Getränke an und die Marktmusikkapelle Burgheim spielte zum Auftakt volkstümliche Musik. Der stellvertretende Geschäftsführer der Stiftung Sankt Johannes, Roman Schiele, eröffnete gemeinsam mit Burgheims Bürgermeister Michael Böhm die Veranstaltung: Kunst und Kultur liege der Stiftung sehr am Herzen. Man möchte den hier lebenden Senioren, Klienten, Mitarbeitern und Besuchern „ein Kunsterlebnis für alle Sinne bieten“. Hier solle die Inklusion gelebt werden und er wünsche allen einen „herrlichen Sonntag“. Bürgermeister Michael Böhm schloss sich den Lobesworten an und dankte der Stiftung für die Organisation, wie auch allen ehrenamtlichen Helfern für Ihren Einsatz. Er verwies zudem auf die Wanderausstellung „Häschtäg SinnVoll“, ein von der Aktion Mensch gefördertes Kunstprojekt, das im Rahmen des Netzwerkes für Inklusion der Stiftung Sankt Johannes im Anschluss an den Event wortwörtlich „auf Wanderschaft gehen und dabei wachsen wird“. Die Besucher waren beispielsweise eingeladen, sich den Park durch verschiedenfarbige Brillen anzusehen oder den Satz „Blütenlicht und Himmelsduft sind für mich wie...“ zu ergänzen. Im Genusszelt war das Projekt „Neuburg unbehindert?!“ der Offenen Hilfen Neuburg-Schrobenhausen GbR zu besichtigen. Live-Gitarren-Musik von Markus Stegmüller und Caro Mederle, wie auch das Veeh-Harfen-Spiel inmitten der Parkanlage boten den Besuchern die Möglichkeit zum Innehalten und Genießen.

An verschiedenen Plätzen konnte den Lesungen der Schriftsteller des Autorenclubs Donau-Ries (Günter Schäfer, Uli Karg, Manfred Wiedemann, Marie Luise Achtner, Gerhard Sagasser und Harald Metz) gelauscht und beigewohnt werden. Die vorgetragenen, erheiternden, aber auch zum Nachdenken anregenden Kurzgeschichten und Gedichte machten die sinnliche Reise perfekt und ernteten viel Applaus. Romanautorin Irene Hülsermann und Geschichten-Erzählerin Petra Quaiser luden zur Schreibwerkstatt. In „Wie schreibt man Kurzgeschichten“ und „Die Kunst des freien Erzählens: „Märchen schreiben – Märchen erzählen“ kitzelten die Autorenclub Mitglieder kreative Schreib- und Erzählkunst aus den Teilnehmern.

Ein rundum gelungener Ausflug in Kunst, Kultur und Sinneswahrnehmung. „Jeder ging mit einem Lächeln nach Hause – und das ist die Hauptsache“, erklärte Sarah Herrmann, Öffentlichkeitsreferentin der Stiftung und Organisatorin des Events. (pm)


25.01.2018   Buchhandlung Rain: "RainLesen"


Foto: Volker Möller
Foto: Volker Möller

"RainLesen" in fantastische Welten

Veranstaltung in der Buchhandlung Rain von Hewig Eser und ihrem Team.

  

Zusammen mit Kollegen aus dem Autorenclub Donau-Ries trug ich meine Kurzgeschichte "Faszination Lesen" vor.

 

Regina Rabuser hat vor zehn Jahren die Initiative „RainLesen“ ins Leben gerufen. Die Liebe zu Büchern treibt sie an. Hier fühlt sie sich: Neben sich eine Wand aus Büchern und einen Tisch mit einer Leselampe, begrüßte sie 50 Gäste, die zu dieser besonderen Lesung in die Buchhandlung nach Rain gekommen sind. Seit zehn Jahren engagiert sie sich mit ihrer Initiative „RainLesen“ und weckt damit bei den Kindern die Lust auf Bücher. Statt jedoch diese Dekade mit Worten ausführlich zu beschreiben, wies sie auf etwas hin, das sie als Motor antreibt...

Auszug aus dem Pressebericht von Jürgen Ziegelmeir.

 


22.01.2018   Meitingen, Buchhandlung Eser

Der Autorenclub Donau-Ries gab ein Gastspiel in der Buchhandlung Eser in Meitingen: (hinten von links) Johann Enderle, Elke Eser und Alfred Bäuerle sowie (vorne von links) Ulrike Karg, Viktoria Raab und Gabriele Schmid.  Bild: Ute Schmid
Der Autorenclub Donau-Ries gab ein Gastspiel in der Buchhandlung Eser in Meitingen: (hinten von links) Johann Enderle, Elke Eser und Alfred Bäuerle sowie (vorne von links) Ulrike Karg, Viktoria Raab und Gabriele Schmid. Bild: Ute Schmid

Fünf Autoren erzählen

„Tierisch gut“, unterhaltsam und kurzweilig war die Lesung des Autorenclubs Donau-Ries in der Buchhandlung Eser in Meitingen. Zu Gast waren fünf Autoren, die ihre Kurzgeschichten aus dem gemeinsamen Buch „Viecherei“ vorstellten. Per Los wurden die Schriftsteller für diese Lesung ermittelt – so erzählte Viktoria Raab aus Schweinspoint, wie ein Glückskäfer zu seiner Farbe kam, Johann Enderle aus Monheim las von einem kleinen Missverständnis auf dem Bauernhof, Gabriele Schmid aus Druisheim stand Auge in Auge mit einer Deutschen Dogge, Alfred Bäuerle aus Laub wurde von einem schlauen Mäuschen überlistet und Ulrike Karg aus Thierhaupten berichtete von einer älteren Katzendame, die mit ihrer „Bella Figura“ ihre neuen Besitzer beeindruckte.

Der Autorenclub Donau Ries wurde 2016 gegründet und zählt 20 Mitglieder. Willkommen sind alle, die mit Leidenschaft Geschichten schreiben.

Elke Eser, die durch das Programm führte, bedankte sich bei dem literarischen Quintett für den gelungenen Abend und vielleicht wurde der ein oder andere dazu animiert, auch seine Geschichten aufzuschreiben.

Zum Schluss ließen es sich die zahlreichen Zuhörer nicht nehmen, mit den Autoren noch ins Gespräch zu kommen bzw. ein Autogramm zu ergattern.(us)


13.12.2017   Rain, Buchhandlung

Aus dem Kulturkalender Rainer Winkel e.V.:

Weihnachtslesung bei Glühwein und Plätzchen

 

Mitglieder des Autorenclubs Donau-Ries und Jürgen Ziegelmeir aus Rain lesen besinnliche, nachdenkliche und unterhaltsame Winter- und Weihnachtstexte vor.

An diesem Abend stellen wir außerdem Gemälde der Künstlerin Stephanie Paula aus Ehekirchen aus. Wir laden Sie zu einem Glas Glühwein und Weihnachtsplätzchen ein!

 

Mittwoch, 13. Dezember 2017 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr Veranstaltungsort: Buchhandlung Rain

Hauptstr. 3 86641 Rain am Lech

Veranstalter: Buchhandlung Rain & Bücherstube Neuburg 

 

Ich habe eine Weihnachtsgeschichte gelesen.


22.10.2017   Reimlingen VHS Veranstaltung

Fotos: Jörg Hülsermann

Der Autorenclub Donau-Ries hatte eine tolle Lesung in Reimlingen und wird demnächst zweimal im Literaturcafé Nördlingen lesen. Gerade ist das Kurzgeschichtenbuch "Viecherei" erschienen, zu dem 15 Autoren eigene Short Stories beigesteuert haben.

 

Nördlingen/Reimlingen

Wie passen Kinder, die in keine Schule gehen, kanadische und deutsch-französische Liebesgeschichten, afrikanische Rhythmen und Jodler zusammen?

Antworten lieferten der Autorenclub Donau-Ries und die Band Shalamazl aus Monheim gemeinsam.

Die VHS Reimlingen hatte ins Gasthaus Braun eingeladen, der Reimlinger Krimiautor Günther Schäfer moderierte souverän und humorvoll. Fünf Musikerinnen, vier Autorinnen und drei Autoren lieferten Kostproben ihres Könnens.

Der Name Shalamazl, informierten die Musikerinnen, passt zur Klezmermusik, die Christa Ludwig, Moni Michel, Claudia Täschlein, Ruth Herde und Manu Mannes ziemlich gut drauf haben. „Massel ist der jiddische Begriff für Glück, davon kommt das Wort Schlamassel, das ist ja nichts Schönes“, so die Erklärung. „Da lieber Schall, also Shal-a-mazl, da denkt man an Musik!“ Glücksgefühle steckten auch in den Texten einiger Songs, etwa von der verschwundenen und wiedergefundenen Katz’ und der Liebe im hohen Alter. Ein Shalamazl-Titel – Kawaheri – mutet afrikanisch an, der Text wurde allerdings regionalisiert. Plötzlich wimmelte er vor Rieser Ortsnamen: „I hear di, i hear di, von Al’re bis nach Eadi.“

Das passende Mundartgedicht dazu lieferte prompt – und ohne sich mit Shalamazl abgesprochen zu haben – der Bäumenheimer Manfred Wiedemann mit seinem „Die schwäbische Himmelsrichtunga“. Als die Lacher verebbt waren, folgte „Spätes Glück in Kanada“ aus Wiedemanns gleichnamiger Sammlung dreier Erzählungen. Die ernste Geschichte begleitet ein Paar, das sich über einen Unfall erst verliert und dann den Neuanfang in der Ferne plant.

Familiensaga, Roadtrip und "Mobile Zeitreise"

Auch ins Ausland, aber nach Italien, führt Irene Hülsermanns erster Roman „Reise ihres Lebens“, den die Schriftstellerin aus Donauwörth kurz und die Neugier weckend vorstellte. Die Mischung aus Familiensaga und Roadtrip ist mit vielen Reisetipps für Bella Italia plus Rezepten garniert.

Auch Frankreich hatte seinen Auftritt in Form einer deutsch-französischen Liebesgeschichte aus der Nachkriegszeit – Gerhard Sagasser, der in Passau und Donauwörth wohnt, las den Text aus eigener Feder. Doch auch hierzulande rührt sich viel, bewiesen die anderen Autoren.

Zur „Mobilen Zeitreise“ lud Harald Metz aus Fünfstetten ein: Sein gleichnamiges Buch lässt seine Fahrerlebnisse vom Kinderwagen bis hin zu Oldtimer-Minis in Kurzgeschichten Revue passieren.

Ulrike Karg aus Thierhaupten nahm das Publikum mit zum Kühlschrank-Kauf mit Hindernissen.

Petra Quaiser aus Alerheim erinnerte an ihren ersten Schultag anno 1960 – als die Klassenzimmer doppelt so voll wie heute waren, aber gleichzeitig halb so laut.

Dass auch ein Leben ganz ohne Schule möglich ist, wenngleich in Deutschland nicht legal, darüber referierte Petra Plaum aus Donauwörth. Die Journalistin hat mit Lucinde Hutzenlaub und Hendrik Lambertus das Sachbuch „Die beste Schule für mein Kind“ verfasst und berichtete, warum und wie manche Eltern ihre Kinder ganz ohne Unterricht erziehen.

Mit einem Jodler und einem Schlaflied entließen Shalamazl das Publikum in die Herbstnacht. Solche Weltreisen voller Erinnerungen und Gesellschaftskritik, zeigten alle sich einig, darf es in der Region ruhig häufiger geben.

 

Buchtipp: Gerade ist das erste gemeinsame Buch des Autorenclubs Donau-Ries bei Books on Demand erschienen. Es ist für EUR 4,99 (E-Book) beziehungsweise EUR 9,99 (Taschenbuch) erhältlich, letzteres zum Beispiel im Buchhaus Greno, Donauwörth.

Veranstaltungstipps: Die nächsten Lesungen des Autorenclubs Donau-Ries gibt es am Dienstag, den 28. November und Dienstag, den 5. Dezember jeweils um 18 Uhr im Literaturcafé, Am Lindle 4, in Nördlingen-Holheim. (pm)